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9. Feb. 2012

Als ich klein war, also in den 60ern, 70ern des vorigen Jahrhunderts, gehörte LEGO in jedes Kinderzimmer – egal ob Junge oder Mädchen. Einfache, bunte Bausteine, mit denen man alles bauen konnte, die Fantasie war völlig frei, bei mir wurden meistens Häuser daraus, meist ohne Bauplan, learning by doing. Männeken hatte ich kein einziges, wozu auch, dafür hatte ich Puppen. Auch Barbies. Und Plüschtiere. Aber auch Fischertechnik und Spielzeugautos, und ich habe den Nachbarsjungen besucht, um zusammen mit ihm, seinem Bruder und seinen Freunden mit seiner elektrischen Eisenbahn zu spielen. Auch das war normal. Damals.

Man sollte ja meinen, dass das heute genauso sei oder gar besser. Statt dessen geht LEGO den Weg in die Vergangenheit und spaltet die LEGO-Welt auf in Männlein und Weiblein, mit Rollenmustern von vorgestern. LEGO Friends? Wer braucht bitte noch eine Barbie-Welt? Ist DAS die Stärke von LEGO?

Anita Sarkeesian von feministfrequency.com beleuchtet in zwei Videos (nach dem Klick) die schöne neue LEGO-Gender-Welt:

klick mich: [...]

31. Jan. 2012

Spielewelt Linden RealmsVorbei ist’s mit dem Satz “Second Life ist kein Spiel – es ist eine virtuelle Welt, die alles sein kann, was die Nutzer auf ihr entwickeln.” Dieser eigentlich hervorragende Plattform-Ansatz der virtuellen Welt aus dem Hause Linden Lab war in den letzten Jahren leider für viele Gelegenheits-Besucher des virtuellen Universums wenig überzeugend. Nutzer erwarteten mehr Anleitung, mehr Kontakte zu anderen Spielern, die sich auf der Vielzahl von “Inseln” in Second Life praktisch verliefen.

Waren die Pionier-Nutzer beim Aufspüren guter Inhalte sehr stark auf Empfehlungen anderer Avatare und ihre explorative Neugier angewiesen, liefert inzwischen die enorm verbesserte Zugangssoftware Tipps. Der Browser-basierte Client gibt heute viele Anregungen zu interessanten Inhalten im “Reiseführer” auf der rechten Bildschirmleiste. Jetzt greift die virtuelle Welt den Trend der Casual Games auf und öffnet ihre bisher bezahlenden Premiumnutzern vorbehaltene Spielewelt für alle Nutzer: Die Spielbereiche “Linden Realms” bestehen aus mehreren Spielsegmenten, die unabhängig voneinander spielbar sind.

Die bunte Mischung aus Rätseln, Spielaufgaben und Schitzeljagd nach Kristallen bezeichnet Linden Lab noch als “game prototype”. Im Spiel gilt es Steinmonstern oder Feuerbällen auszuweichen, um nicht immer wieder zum Startpunkt des Levels teleportiert zu werden. Tipp: Da in den Linden Realms kein Flug erlaubt ist, rate ich jedem Spieler intensiv von der Mauskamera Gebrauch* zu machen, um sich ein Gelände anzuschauen, bevor der eigene Avatar von einem lauernden Steinmonster angefallen wird.

Gegen Online Spiele in HTML5 im Browser oder Facebook-Spielanwendungen hat die 3D-Spielewelt sicher einen schweren Stand. Denn weiterhin muss erst der Second Life-Client installiert sowie die Steuerung in der 3D-Umgebung erlernt werden, um überhaupt in den Spielgenuss zu kommen.

Anregungen, was mit einer virtuellen Welt wie Second Life möglich ist, gibt es zuhauf. Eine Ausstellung kann beispielsweise die Regeln der Schwerkraft ausser Kraft setzen – siehe das aktuelle Projekt “Dislocative Sculptures” der Medienkünstlerin Tamiko Thiel aus München. Oder wertvolle Ausstellungsobjekte – sonst nur aus der Ferne betrachtbar – können mit dem Avatar aus nächster Nähe begutachtet werden (siehe Tut Anch Amun Ausstellung). Und im Business-Bereich nutzt Cisco ein virtuelles Krankenhaus, das seit 2008 in Second Life die Produkte im Hospital-Einsatz vorstellte – lange vor dem Abschluss der Bauarbeiten.

Feuerbälle in Spielewelt Linden Realms Steinmonster in Spielewelt Linden Realms Beispiele Second Life

Was meint ihr zu Linden Realms – hat es eine Chance zu einem gut besuchten Online-Spielplatz zu werden?

* Mauskamera in Second Life: Alt-linke Maustaste gedrückt halten halten und in die Region zoomen, in die der Avatar laufen soll

11. Apr. 2011

Vor ein paar Wochen wurde von der Firma socialkeyboards.com das erste Keyboard herausgebracht, das speziell für die Facebook- Nutzung modifiziert ist. Social Network Access Keyboard- kurz S.N.A.K wurde die Tastatur genannt und über das Web 2.0 bekannt gemacht. Für jeden, der mit Facebook arbeitet, klingt das nach Arbeitserleichterung. Kein umständliches Klicken mehr und immer genau die Funktion, die man braucht. Mir war sofort klar, dass ich diese Innovation auf jeden Fall testen möchte. Nachdem ich mit Robert Amato, CEO von socialkeyboards.com Kontakt aufgenommen hatte, machte sich schon bald ein S.N.A.K auf den weiten Weg aus den USA nach München. Nach ein paar Schwierigkeiten mit dem deutschen Zoll ist es am Wochenende endlich angekommen und konnte sofort von mir getestet werden. [...]

3. Mrz. 2011

Ok, wenn dann kennt man den Begriff “Rechnerwolke” wohl eher unter “Cloud Computing”. Bestimmt schon einmal gehört, oder? Aber was genau soll das sein?

Big Data

Zunächst sollte man dazu die Bedeutung von “Big Data” erklären. In den letzten Jahren hat die Kommunikation via Internet rasant zugenommen. Nicht nur Firmen, auch Privatleute kommunizieren hauptsächlich über E-Mail und Chat. Der Brief und das bedruckte Papier an sich scheinen ausgedient zu haben. Man informiert sich vorrangig per Suchmaschine. Das ist einfacher und geht schneller als mittels Bücher zu recherchieren. Allerdings hat diese Entwicklung und millionenfache Interaktion zwischen Rechnern und Menschen auch dazu geführt, dass unwahrscheinlich große Datenmengen anfallen, die gespeichert werden müssen. Diese Daten nennt man Big Data. Darunter versteht man das Anfallen großer Datensätze, die so extrem wachsen, dass sie nicht mir mit den verfügbaren Datenbanken in einem Unternehmen zu managen sind. Dabei entstehen Probleme bei der Erfassung, Speicherung und Verarbeitung dieser großen Datenmengen. Hierbei handelt es sich um Datengrößen die jenseits von Terrabytes liegen. Dem User stehen heutzutage mehr Daten zur Verfügung, als er verarbeiten kann. Hier gilt es die richtigen Daten, zur richtigen Zeit in aggregierter Form zur Verfügung zu stellen. Big Data wurde zur Kernkompetenz im Informationszeitalter, da hier große Wettbewerbsvorteile für Unternehmen erzielt werden können, wenn diese auch den Nutzen hieraus ziehen können. Heute ist die Infrastruktur vorhanden, mit der neue Anwendungen schnell entstehen können. Hier kommt Cloud Computing zum Einsatz, bei dem große Datenmengen organisiert werden.

Oft gehört, nie kapiert

Der Begriff Cloud umfasst alle Arbeiten, bei denen ein Unternehmen wie Google anderen anbietet, seinen zentral organisierten Rechnerverbund zu benutzen. Der Service kann ein Computerprogramm sein wie die Textverarbeitung von Google. Die anfallenden Datenmengen werden also nicht auf dem eigenen Rechner, sondern extern gespeichert. Jeder möchte alles, von überall abrufen können. Im Zeitalter von Social Media werden wichtigen Daten wie Bilder eher in sozialen Netzwerken hochgeladen, als diese auf der Festplatte daheim zu speichern und sie Freunden zu zeigen, wenn sie zu Besuch kommen. So fallen riesige Datenmengen an, die gespeichert werden müssen- Big Data. Cloud Computing erlaubt das Verarbeiten großer Datenmengen. Es ist schon lange bei Online-Festplatten (“Webspace”) oder anderen Browser-basierten Anwendungen üblich. Dies ist besonders für Unternehmen interessant. Die Firma Amazon vermietet beispielsweise eigene Infrastruktur an Dritte. Sie stellen ungenutzten Platz anderen Firmen zur Verfügung. Das ist insbesondere für kleine Start-Ups praktisch, denn diese müssen nicht mehr so exterm in eigene IT-Hardware investieren. Immer mehr Unternehmen nutzen die Amazon-Server, denn hier wird nur die tatsächlich gebrauchte Serverleistung abgerechnet. So kommt es für die Kunden zu keinen unnötigen Kosten wegen Ressourcen, die einfach nicht genutzt werden. Ein weiteres Beispiel ist der allseits beliebte Dienst Google Maps, mit dem man sich kostenlos und unkompliziert Routen berechnen lassen kann. Auf Wunsch werden diese auch in hochauflösenden Satellitenbildern dargestellt. Dazu sind aufwendige Rechenoperationen nötig. Diese laufen aber nicht auf dem eigenen PC ab, sondern in den Serverfarmen von Google. Dort sind sämtliche Kartendaten der Erdoberfläche gespeichert, denn deren riesiger Datenumfang würde niemals auf den PC daheim passen.

Fazit

Das Phänomen Cloud Computing ist kein neuer Hype, sondern eine Entwicklung, die mit den Jahren kam und sich weiter entwickeln wird. Für die meisten Menschen ist der Begriff nicht wirklich greifbar.
Vor ein paar Jahren war es für viele Menschen undenkbar, private Daten auf fremden Servern zu speichern. Hierüber macht man sich zwar heutzutage auch noch Gedanken aber die Entwicklung wird wohl allein aus Gründen der Flexibilität und Kosten dahin gehen, dass immer mehr Daten extern gespeichert werden.

27. Feb. 2011

Mit dem Dell Inspiron Duo zeigt der bekannte Hardware-Hersteller ein Netbook und Tablet-PC in einem. Wie von anderen Tablets bekannt, dreht das sich 10-Zoll-Display innerhalb kürzester Zeit um bis zu 180 Grad. Das Inspiron Duo wirkt ziemlich praktisch, wenn eine Tastatur nicht benötigt wird. Ein besonderes Merkmal findet sich im Multitouch-Display, das hochauflösende Grafik in High Definition präsentiert.

Das Angebot an Adaptern und Schnittstellen fällt hingegen recht mager aus. So kommt das Dell Inspiron Duo nur mit WLAN, Bluetooth , zwei USB-Buchsen sowie einem Audio-Ausgang daher. Gewiss ist dies bereits wesentlich mehr, als so mancher iPad-Nutzer gewöhnt ist.

Nur leider scheint das Inspiron Duo nicht über einen integrierten Card-Reader zu verfügen. Ganz persönlich sehe ich in solchen Anschlüssen immer einen Mehrwert. Gerade das Betrachten von Fotos, die man in der Regel mit guten Digitalkameras schießt, macht mit einem Touchpad umso mehr Spaß. So muss man die Fotos erst von der Kamera mühsam per USB übertragen, anstatt bequem die Speicherkarte umzustecken. Den Card-Reader-Anschluss nutze ich bei meinen anderen Geräten auch recht häufig, weil es mir die umständliche Suche nach dem richtigen Kabel erspart – und von diesen besitzen wir Technikliebhaber schließlich sehr viele.

Aber zurück zur Nutzung des Inspiron Duo: Diese Kombination aus Netbook und Tablet-PC eignet sich wunderbar zum Lesen von Büchern, für ein kleines cineastisches Highlight mit guten Filmen oder auch zum Spielen. Gängige Office-Arbeiten und Internet-Aufgaben lassen sich ebenso damit erledigen, doch man sollte für sorgfältige Aufgaben vielmehr auf eine externe Tastatur und Maus zurückgreifen.

Ein großes Manko beim Dell Inspiron Duo liegt in der geringen Akkulaufzeit mit ca. 2 – 2 ½ Stunden. Die Anforderungen an ein Netbook gerade für Poweruser erfordert bei den heutigen Möglichkeiten und Nutzerverhalten deutlich mehr Zeit. Wenn bereits ein Film länger als zwei Stunden dauert, zieht man mit dem Inspiron Duo einfach den Kürzeren.

Mein Fazit: Das Dell Inspiron Duo ist ein nettes Spielzeug und stellt eine interessante Alternative zum iPad dar. Im Gegensatz zum Verkaufsschlager von Apple finden sich hier sehr viele Anschlussmöglichkeiten, aber um dauerhaft überzeugen zu können, müssen einige Verbesserungen am Inspiron Duo gemacht werden. Wenn das Gerät eine längere Akkulaufzeit oder einen HDMI-Anschluss für einen Monitor besitzen würde, bringt die Nutzung von der Wohnzimmer-Couch auch noch mehr Freude. Die Leistung des Geräts scheint solide zu sein und überzeugend insgesamt.

24. Feb. 2011

Ja. Ich hatte das gleiche Problem in grün schon einmal. Ich suchte – und das jahrelang – die einzig wahre und perfekte Handtasche. War die eine vom Design her die schönste, so die andere um so praktischer. Die eine zu klein, um auch mein Pausenbrot elegant zu stemmen, die andere zu schwer, als dass man sie die ganze Zeit mit sich herumschleppen hätte mögen. Die eine passte farblich nicht immer dazu, die allzeit passende war mir einfach zu unspektakulär. Nun. Die einzig wahre und perfekte Handtasche habe ich mittlerweile gefunden.

Doch nun habe ich ein viel größeres Problem. Die Suche nach dem einzig wahren und perfekten … mobilen Endgerät!

Es kommen in Frage:

1. das htc Desire (stellvertretend für die Smarphone Front)

Ja. Ich gebe zu, ich liebe es. Schwupps ist es hochgefahren, ich bin immer auf dem Laufenden – so ich will – welche Emails gerade frisch eingegangen sind, auch die neuesten Tweets, wie auch immer gefiltert, über meine TweetDeckApp anschau-, die DMs beantwortbar. Ich kann meine Weblog-Zugriffsstatistik über die WP-App anschauen, auf meinen ausgedehnten Gassi-Gängen ein Foto schießen und es gleich auf welche Plattform auch immer (und das problemlos) hochladen… und es kann sogar – obwohl ich das so gut wie NIE tue – telefonieren. Es hat also durchaus das Potential zum einzig wahren und perfekten, allerdings… einen Blog-Eintrag möchte ich darauf nicht tippen.

2. ein schickes Laptop

Ein schickes Laptop könnte wohl alles vorgenannte – und das Telefonieren könnte man ihm wohl via skype auch beibringen. Bleibt nur noch die Frage, ob so ein schickes kleines Laptop so klein ist, dass man es auch immer und überall mithin schleppt (ohne dass es vom Läppi zum Schleppi wird) ohne sich zu seinem htc (oder Alternativ-Smartphone) zurückzuwünschen. Hat dies eine von euch schon mal (längerfristig) ausprobiert?

3. das iPad – oder ein Verschnitt desselben

Könnte vielleich das iPad all das für mich sein, was mein htc ist und auch mein Laptop,… nur ohne die kleinen zuvor angemerkten Unzulänglichkeiten? Oder zumindest mit Unzulänglichkeiten die so unzulänglich sind, dass sich nicht doch wieder ein Smarphone ein Laptop dazugesellt? Wir suchen nach Erfahrungsberichten von UserInnen, die ihr iPad für die einzig wahre Handtasche halten!

4. ?

Oder gibt es das einzig wahre, ultimative, für alle Lebenslagen geeignete und perfekte mobile Endgerät vielleicht gar nicht? Ist es nur so ein Frauentraum wie die perfekte Handtasche?

fragt sich

das Geekchicken Mons.

 

 

 

25. Jan. 2011

Ich heiße Oliver und eigentlich schreibe ich hier gar nicht.

Nicht weil ich nicht will, sondern weil dieses Blog für die Geekchicks da ist.

Was?

Geekchicks sind Geeks, die Chicks sind. Irgendwie logisch, oder?

Weiblichkeit und Technik (vom Handy bis zum Social Web), Frechheit und Ironie passen finde ich durchaus zusammen.

Warum?

In einer Diskussion kam die Feststellung auf, es gebe in DACH ja keine relavanten Techbloggerinnen.

Ich kenne aber durchaus auch Frauen, die über Technik bloggen und von Technik mehr Ahnung haben als ich.

Diese Stimmen hier zu sammeln und ihnen Gewicht zu geben, ist das Ziel.

Und was jetzt genau?

Ich sage immer: “Es ist ein Blog!” Das soll heißen: Frau kann da machen, was sie will (solange es legal ist ;) ) Themen und spektrum sind von den Personen bestimmt, nicht von einer Redaktion.

“Blog” heißt auch “Wir hören zu”. Und das heißt: die Frage geht an die Leserinnen und Leser: Was wollt ihr hier lesen?

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